Stimmpädagogik

Im Vorwort zur 2. Auflage „der Sänger auf dem Weg zum Klang“ (Gisela Romert) schrieb Professor Dr. Walter Romert 1992 folgendes:
„Um den Weg vom Klang zur (von der Brillianz geprägten) Klanggestalt zurück legen zu können, muss der Sänger auf dreifache Weise aktiv werden:

  1. er soll eine positive Einstellung zu sich und zu seinem eigenen Leben bekommen
  2. er soll durch Nutzung der vielseitig angebotenen Stimmulationsmethoden physische, psychische und soziale Balance erwerben und zu bewahren trachten.
  3. Er sollte drittens erkennen, dass für diesen Klangweg eine Rückbindung an eine geistliche Dimension von Nöten ist […]“

Angewandte Stimmphysiologie, wie sie am Lichtenberger Institut (Fischbachthal Odw) von Gisela Romert entwickelt wurde und sich bis heute wandelt, ist sehr viel mehr als ein mechanisch-übender Umgang mit Stimmproblematiken im Bereich der Sprech- und Gesangsstimme. Sie ist sicher ein Weg für den Künstler. Sie wirkt jedoch als künstlerischer Weg staunenden Entdeckens, dort zu tiefst therapeutisch, wo der gesunde Bezug zu unserem Leib als geistig-seelisches Instrument für menschliche Entwicklung heutiger äußerer Ruhelosigkeit, Druck- und Konkurrenz-Strukturen geopfert wurde.

Somit ist der Umgang mit der eigenen gesunden und erkrankten Stimme, ohne den Leistungsanspruch des „Singen-lernen-wollens“, eine Möglichkeit für jeden Menschen, wieder in Kontakt und Balance mit sich und der eigenen höheren Natur zu kommen.

Stimm-Coaching eignet sich sehr gut für all jene, die von Berufs wegen (z.B. Lehrer) ihre Stimme stark beanspruchen.

Sowohl für Kinder/Jugendliche und Erwachsene wird Arbeit in Kleingruppen oder Einzelarbeit angeboten. Gleichwohl lohnend ist die Thematisierung von Stimme und Musikinstrument wie auch Stimme und Bewegung (Bewegungseinschränkungen).